Die Resistenztrends variieren je nach Kombination aus Mikroorganismus und Antibiotikum. Während die Methicillin-Resistenz bei Staphylococcus aureus abnimmt, wurden in Enterobacterales (E. coli und K. pneumoniae) steigende Tendenzen für Fluorochinolone, Cephalosporine der dritten und vierten Generation sowie – wenn auch auf einem deutlich niedrigeren Niveau – für Carbapeneme beobachtet.
Wählen sie aus den Dropdown-Menüs einen Bereich aus, der sie interessiert. Verwenden Sie die Kontrollkästchen, um Zeitreihen und Konfidenzintervalle zu aktivieren oder zu deaktivieren. Wenn sie mit der Maus über das Diagramm fahren, erscheint eine Symbolleiste, über die sie zoomen oder Daten beim Überfahren mit der Maus anzeigen lassen können.
CRE: Carbapenem-resistente Enterobacterales
ESCR-E. coli: Escherichia coli, resistent gegen Breitband-Cephalosporine
ESCR-K. pneumoniae: Gegen Breitband-Cephalosporine resistente Klebsiella pneumoniae
FQR-E. coli: Fluorchinolon-resistente Escherichia coli
MRSA: Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus
VRE: Vancomycin-resistente Enterococcus faecium
95 % KI: 95 %-Konfidenzintervall
Für diese Analyse wurden ausschließlich invasive Isolate (Blut und Liquor) berücksichtigt, die auf das entsprechende Antibiotikum (Kategorie) getestet wurden. Wurden mehrere Antibiotika innerhalb derselben Antibiotikakategorie getestet, wurde das Ergebnis mit der höchsten Resistenz herangezogen. Bei mehreren Isolaten wurde jeweils nur das erste Isolat pro Patient, Mikroorganismus und Kalenderjahr einbezogen. Die Isolate werden über die spezifischen Spitäler den Regionen zugeordnet. Da bei der Berechnung des schweizweiten Wertes N auch Isolate berücksichtigt werden, die keinem von ANRESIS erfassten Krankenhaus zugeordnet sind („NA“), ist es möglich, dass der schweizweiten Wert N größer ist als die Summe der einzelnen Regionen. Die Ergebnisse werden so ausgewiesen, wie sie von den Laboratorien übermittelt wurden. Die Statistiken können durch die schwankende Anzahl der teilnehmenden Laboratorien beeinflusst werden. Die Daten werden zu Überwachungszwecken bereitgestellt und sind nicht primär dazu bestimmt, zu therapeutischen Entscheidungen beigezogen zu werden.
Seit 2010 werden die höchsten Inzidenzraten bei Escherichia coli mit Resistenz gegen Fluorochinolone und gegen Breitband-Cephalosporine beobachtet. Steigende Inzidenzraten wurden bei Klebsiella pneumoniae, die gegen Cephalosporine der dritten und vierten Generation resistent sind, sowie bei Carbapenem-resistenten Enterobacterales beobachtet.
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CRE: Carbapenem-resistente Enterobacterales
ESCR-E. coli: Escherichia coli, resistent gegen Breitband-Cephalosporine
ESCR-K. pneumoniae: Gegen Breitband-Cephalosporine resistente Klebsiella pneumoniae
FQR-E. coli: Fluorchinolon-resistente Escherichia coli
MRSA: Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus
VRE: Vancomycin-resistente Enterococcus faecium
95 % KI: 95 %-Konfidenzintervall
Für diese Analyse wurden ausschließlich invasive Isolate (Blut und Liquor) berücksichtigt, die auf das entsprechende Antibiotikum (Antibiotika-Kategorie) getestet wurden. Wurden mehrere Antibiotika innerhalb derselben Antibiotikakategorie getestet, wurde das Ergebnis mit der höchsten Resistenz herangezogen. Bei mehreren Isolaten wurde jeweils nur das erste Isolat pro Patient, Mikroorganismus und Kalenderjahr einbezogen. Die Isolate werden über die spezifischen Spitäler den Regionen zugeordnet. Da bei der Berechnung des schweizweiten Wertes N auch Isolate berücksichtigt werden, die keinem von ANRESIS erfassten Krankenhaus zugeordnet sind („NA“), ist es möglich, dass der schweizweite Wert N größer ist als die Summe der einzelnen Regionen. Die Ergebnisse werden so ausgewiesen, wie sie von den Laboren übermittelt wurden. Die Statistiken können durch die schwankende Anzahl der teilnehmenden Laboratorien beeinflusst werden. Die Daten werden zu Überwachungszwecken bereitgestellt und sind primär nicht dazu bestimmt, zu therapeutischen Entscheidungen beigezogen zu werden.
Auf Grund 16 ausgewählter antibiotikaresistenter Bakterien wurden für die Schweiz die Anzahl der Infektionen, die verlorenen (behinderungsbereinigten) Lebensjahre (DALYs) und die Todesfälle geschätzt.. Escherichia coli, die gegen Cephalosporine der dritten Generation resistent sind, machen durchweg den größten Anteil an der geschätzten Belastung aus. Eine umfassende Bewertung der Belastung durch Antibiotikaresistenzen in der Schweiz wurde 2023 in Eurosurveillance publiziert.
Bewegen Sie den Mauszeiger über das Diagramm, um die Daten anzuzeigen. Vergrößern sie die Ansicht, um die kleineren Blasen zu sehen. Klicken sie auf die Registerkarte, um zur Balkendiagrammansicht zu wechseln und die Daten herunterzuladen.
DALYs: behinderungsbereinigte Lebensjahre
ColRACI: Colistin-resistente Acinetobacter spp.
CRACI: Carbapenem-resistente Acinetobacter spp.
MDRACI: Multiresistente Acinetobacter spp.
VRE: Vancomycin-resistente Enterococcus faecium
ColREC: Colistin-resistente Escherichia coli
CREC: Carbapenem-resistente E. coli
3GCREC: Gegen Cephalosporine der dritten Generation resistente E. coli
ColRKP: Colistin-resistente Klebsiella pneumoniae
CRKP: Carbapenem-resistente K. pneumoniae
3GCRKP: Gegen Cephalosporine der dritten Generation resistente K. pneumoniae
ColRPA: Colistin-resistente Pseudomonas aeruginosa
CRPA: Carbapenem-resistente P. aeruginosa
MDRPA: Multiresistente P. aeruginosa
MRSA: Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus
PRSP: Penicillin-resistenter Streptococcus pneumoniae
PMRSP: Penicillin- und Makrolid-resistenter S. pneumoniae
Die Methodik von Cassini et al. 2018 (1) wurde angepasst, um die Anzahl der Infektionen, DALYs und Todesfälle in der Schweiz zu schätzen. Als Grundlage dienten regional stratifizierte Daten zu Bakteriämien aus der ANRESIS-Datenbank. Andere Infektionen als Blutstrominfektionen (z. B. Harnwegsinfektionen, postoperative Wundinfektionen) wurden anhand einer Punktprävalenzstudie geschätzt und in die Berechnung einbezogen. Wie bei Cassini et al. verwendeten wir das „Burden of Communicable Disease in Europe Toolkit“, um die Ergebnisse auf der Grundlage von 10.000 Monte-Carlo-Simulationen zu schätzen.
Wichtiger Hinweis: Die für diese Zahlen verwendete Methodik weicht geringfügig von der in Eurosurveillance (2) veröffentlichten Methodik ab. Das heißt, bei dem hier vorgestellten Ansatz wurden Isolate, die als „intermediär“ („empfindlich bei erhöhter Exposition“) eingestuft wurden, aus den Schätzungen ausgeschlossen. Daher fallen die hier dargestellten Schätzungen etwas niedriger aus.
Bei diesem Mikroorganismus, der von Natur aus gegen zahlreiche Antibiotika resistent ist, ist die Resistenz-Situation aktuell stabil.
Infektionen durch Acinetobacter spp. treten vor allem im Krankenhausumfeld, insbesondere auf Intensivstationen, sowie bei bereits geschwächten PatientInnen auf. Diese Mikroorganismen können Infektionen der Atemwege, der Harnwege und von Wunden, sowie Sepsis und Meningitis verursachen. Die Resistenzsituation in der Schweiz ist seit mehr als 10 Jahren stabil. Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern wurde kein Anstieg der Carbapenem-Resistenz beobachtet.
Wählen sie auf der Karte eine Region aus, die Sie interessiert, oder wählen sie aus den anderen Auswahlmenüs ein Antibiotikum oder ein Jahr Ihrer Wahl aus. Mit den Kontrollkästchen können sie Zeitreihen und Konfidenzintervalle aktivieren oder deaktivieren. Wenn sie mit der Maus über ein Liniendiagramm fahren, erscheint eine Symbolleiste, über die Sie zoomen oder Daten beim Überfahren mit der Maus anzeigen lassen können.
CI 95 %: 95-Prozent-Konfidenzintervall
Für diese Analyse wurden ausschließlich invasive Isolate (Blut und Liquor) berücksichtigt, die auf das entsprechende Antibiotikum (Kategorie) getestet wurden. Wurden mehrere Antibiotika innerhalb derselben Antibiotikakategorie getestet, wurde das Ergebnis mit der höchsten Resistenz herangezogen. Bei mehreren Isolaten wurde jeweils nur das erste Isolat pro Patient, Mikroorganismus und Kalenderjahr einbezogen. Die Ergebnisse werden so ausgewiesen, wie sie von den Laboren übermittelt wurden. Die Isolate werden über Krankenhauskennungen den Regionen zugeordnet. Da bei der Berechnung des landesweiten Wertes N auch Isolate berücksichtigt werden, die keinem von ANRESIS erfassten Krankenhaus zugeordnet sind („NA“), ist es möglich, dass der landesweite Wert N größer ist als die Summe der einzelnen Regionen. Zur Berechnung der Inzidenzen wurde das folgende Hochrechnungsverfahren verwendet: Jedes Krankenhaus wurde in der ANRESIS-Datenbank für jedes Jahr als erfasst oder nicht erfasst klassifiziert. Anhand dieser Daten wurde für jede Sprachregion (latein- vs. deutschsprachig) und jeden Spitaltyp (Universitäts- vs. Nicht-Universitätsspital) sowie für jedes Jahr eine Erfassungsrate auf der Grundlage der Spitalpatienten-Tage berechnet. Diese Erfassungsraten wurden dann auf die von den an ANRESIS teilnehmenden Spitälern erhaltenen Fallzahlen angewendet, um eine nationale Gesamtzahl zu ermitteln. Die im Nenner verwendeten Bevölkerungsdaten stammen vom Bundesamt für Statistik. Bei den Inzidenzraten ist es möglich, dass für die jüngsten Jahre noch keine Bevölkerungsdaten oder Pflegetage vorliegen (siehe Anmerkung zur Grafik). In solchen Fällen werden die Erfassungsquoten des letzten vollständigen Jahres herangezogen. Für die Bevölkerungsdaten wird eine lineare Extrapolation vorgenommen.
Zudem ist es möglich, dass die Resistenzdaten der letzten Jahre noch nicht vollständig an ANRESIS übermittelt wurden. Die Statistiken können durch die sich ändernde Anzahl der teilnehmenden Labore beeinflusst werden. Die Daten werden zu Überwachungszwecken bereitgestellt und sind nicht dazu bestimmt, ausschließlich für therapeutische Entscheidungen herangezogen zu werden.
Aspergillus-Arten kommen in der Natur allgegenwärtig vor und können beim Menschen eine Vielzahl von Erkrankungen auslösen.
Aspergillus-Arten können bei immungeschwächten Patienten eine lebensbedrohliche invasive Aspergillose auslösen. Infektionen werden am häufigsten durch Aspergillus fumigatus verursacht. Dennoch werden zunehmend auch andere Aspergillus-Arten gemeldet. Zudem ist weltweit eine Azol-Resistenz bei A. fumigatus aufgetreten, die mit einer hohen Sterblichkeitsrate bei immungeschwächten Patienten einhergeht.
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95 % KI: 95 %-Konfidenzintervall
Für diese Analyse wurden alle Isolate berücksichtigt, die auf das entsprechende Antimykotikum (Kategorie) getestet wurden. Wurden mehrere Antimykotika derselben Kategorie getestet, wurde das Ergebnis mit der höchsten Resistenz herangezogen. Bei mehreren Isolaten wurde jeweils nur das erste Isolat pro Patient, Mikroorganismus und Kalenderjahr einbezogen. Zum gestapelten Balkendiagramm: Bei der Deduplizierung wurde nur die Kombination aus Antimykotikum und Mikroorganismus mit dem höchsten N-Wert berücksichtigt. Die Ergebnisse werden so wiedergegeben, wie sie von den Laboren übermittelt wurden. Die statistischen Auswertungen können durch die schwankende Anzahl der teilnehmenden Labore beeinflusst werden. Die Daten dienen zu Überwachungszwecken und sind nicht dazu bestimmt, ausschließlich für therapeutische Entscheidungen herangezogen zu werden.
Eine Infektion mit Campylobacter erfolgt in der Regel über kontaminierte Lebensmittel, insbesondere unzureichend gegartes Geflügel.
Infektionen können Durchfall verursachen, verlaufen aber auch häufig symptomfrei. In den meisten Fällen ist eine Antibiotikatherapie nicht erforderlich. Insgesamt sind die Resistenzraten bei C. coli höher als bei C. jejuni und bei Fluorchinolonen höher als bei Makroliden.
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95 % KI: 95 %-Konfidenzintervall
Für diese Analyse wurden alle Isolate berücksichtigt, die auf das entsprechende Antibiotikum (Kategorie) getestet wurden. Wurden mehrere Antibiotika innerhalb derselben Antibiotikakategorie getestet, wurde das Ergebnis mit der höchsten Resistenz herangezogen. Bei mehreren Isolaten wurde jeweils nur das erste Isolat pro Patient, Mikroorganismus und Kalenderjahr einbezogen. Zum gestapelten Balkendiagramm: Bei der Deduplizierung wurde nur die Antibiotikum-Mikroorganismus-Kombination mit dem höchsten N-Wert berücksichtigt. Die Ergebnisse werden so wiedergegeben, wie sie von den Laboren übermittelt wurden. Die statistischen Auswertungen können durch die schwankende Anzahl der teilnehmenden Labore beeinflusst werden. Die Daten werden zu Überwachungszwecken bereitgestellt und sind nicht dazu bestimmt, ausschließlich für therapeutische Entscheidungen herangezogen zu werden.
Enterokokken gehören zur Darmflora und weisen eine geringe Pathogenität auf. E. faecalis und E. faecium sind die wichtigsten Arten, welche Infektionen beim Menschen verursachen. Sie sind häufig an Mischinfektionen beteiligt, insbesondere im Krankenhausumfeld, wo sie auch schwere Infektionen auslösen können. Die Vancomycin-Resistenz bei E. faecium (VRE) nimmt weltweit zu und wird in der Schweiz kontinuierlich überwacht.
Enterococcus faecalis ist die häufigste nachgewiesene Enterokokkenart (Species) bei Infektionen beim Menschen. Sie ist nach wie vor gegenüber den meisten Antibiotika, einschließlich Aminopenicillinen, empfindlich, und eine Vancomycin-Resistenz tritt nur sehr selten auf.
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95 % KI: 95 %-Konfidenzintervall
Für diese Analyse wurden ausschließlich invasive Isolate (Blut und Liquor) berücksichtigt, die auf das entsprechende Antibiotikum (Kategorie) getestet wurden. Wurden mehrere Antibiotika innerhalb derselben Antibiotikakategorie getestet, wurde das Ergebnis mit der höchsten Resistenz herangezogen. Bei mehreren Isolaten wurde jeweils nur das erste Isolat pro Patient, Mikroorganismus und Kalenderjahr einbezogen. Die Ergebnisse werden so ausgewiesen, wie sie von den Laboren übermittelt wurden. Die Isolate werden über Krankenhauskennungen den Regionen zugeordnet. Da bei der Berechnung des landesweiten Wertes N auch Isolate berücksichtigt werden, die keinem von ANRESIS erfassten Krankenhaus zugeordnet sind („NA“), ist es möglich, dass der landesweite Wert N größer ist als die Summe der einzelnen Regionen. Zur Berechnung der Inzidenzen wurde das folgende Hochrechnungsverfahren verwendet: Jedes Krankenhaus wurde in der ANRESIS-Datenbank für jedes Jahr als erfasst oder nicht erfasst klassifiziert. Anhand dieser Daten wurde für jede Sprachregion (latein- vs. deutschsprachig) und jeden Krankenhaustyp (Universitäts- vs. Nicht-Universitätskrankenhaus) sowie für jedes Jahr eine Erfassungsrate auf Basis der Krankenhauspatienten-Tage berechnet. Diese Erfassungsraten wurden dann auf die von den an ANRESIS teilnehmenden Krankenhäusern erhaltenen Fallzahlen angewendet, um eine nationale Gesamtzahl zu ermitteln. Es ist möglich, dass für die jüngsten Jahre noch keine Bevölkerungsdaten oder Pflegetage vorliegen (siehe Anmerkung zur Grafik). In solchen Fällen werden die Erfassungsquoten des letzten vollständigen Jahres herangezogen. Für die Bevölkerungsdaten wird eine lineare Extrapolation vorgenommen.
Es ist ferner möglich, dass die Resistenzdaten der letzten Jahre noch nicht vollständig an ANRESIS übermittelt wurden. Die im Nenner verwendeten Bevölkerungsdaten stammen vom Bundesamt für Statistik. Die Statistiken können durch die sich ändernde Anzahl der teilnehmenden Labore beeinflusst werden. Die Daten werden zu Überwachungszwecken bereitgestellt und sind nicht ausschließlich für therapeutische Entscheidungen bestimmt.
Enterococcus faecium tritt vor allem bei nosokomialen Infektionen auf. Diese Bakterien sind in der Regel gegen Aminopenicilline resistent und weisen gegenüber den meisten Antibiotika höhere Resistenzraten auf als Enterococcus faecalis.
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95 % KI: 95 %-Konfidenzintervall
Für diese Analyse wurden ausschließlich invasive Isolate (Blut und Liquor) berücksichtigt, die auf das entsprechende Antibiotikum (Kategorie) getestet wurden. Wurden mehrere Antibiotika innerhalb derselben Antibiotikakategorie getestet, wurde das Ergebnis mit der höchsten Resistenz herangezogen. Bei mehreren Isolaten wurde jeweils nur das erste Isolat pro Patient, Mikroorganismus und Kalenderjahr einbezogen. Die Ergebnisse werden so ausgewiesen, wie sie von den Laboren übermittelt wurden. Die Isolate werden über Krankenhauskennungen den Regionen zugeordnet. Da bei der Berechnung des landesweiten Wertes N auch Isolate berücksichtigt werden, die keinem von ANRESIS erfassten Krankenhaus zugeordnet sind („NA“), ist es möglich, dass der landesweite Wert N größer ist als die Summe der einzelnen Regionen. Zur Berechnung der Inzidenzen wurde das folgende Hochrechnungsverfahren verwendet: Jedes Krankenhaus wurde in der ANRESIS-Datenbank für jedes Jahr als erfasst oder nicht erfasst klassifiziert. Anhand dieser Daten wurde für jede Sprachregion (latein- vs. deutschsprachig) und jeden Krankenhaustyp (Universitäts- vs. Nicht-Universitätskrankenhaus) sowie für jedes Jahr eine Erfassungsrate auf der Grundlage der Krankenhauspatienten-Tage berechnet. Diese Erfassungsraten wurden dann auf die von den an ANRESIS teilnehmenden Krankenhäusern erhaltenen Fallzahlen angewendet, um eine nationale Gesamtzahl zu ermitteln. Es ist möglich, dass für die jüngsten Jahre noch keine Bevölkerungsdaten oder Pflegetage vorliegen (siehe Anmerkung zur Grafik). In solchen Fällen werden die Erfassungsquoten des letzten vollständigen Jahres herangezogen. Für die Bevölkerungsdaten wird eine lineare Extrapolation vorgenommen.
Es ist ferner möglich, dass die Resistenzdaten der letzten Jahre noch nicht vollständig an ANRESIS übermittelt wurden. Die im Nenner verwendeten Bevölkerungsdaten stammen vom Bundesamt für Statistik. Die Statistiken können durch die sich ändernde Anzahl der teilnehmenden Labore beeinflusst werden. Die Daten werden zu Überwachungszwecken bereitgestellt und sind nicht ausschließlich für therapeutische Entscheidungen bestimmt.
Die Epidemiologie von VRE ist sehr dynamisch.
Obwohl invasive VRE-Infektionen (Vancomycin-resistente E. faecium) nach wie vor selten sind, sind VRE für die Infektionsprävention von großer Bedeutung, da sie regionale oder institutionelle Ausbrüche verursachen können.
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VRE: Vancomycin-resistenter Enterococcus faecium
H1 und H2: Erstes (Januar–Juni) und zweites (Juli–Dezember) Halbjahr
Für diese Analyse wurden ausschließlich E. faecium berücksichtigt. Von jedem Patienten wurde das invasivste Isolat einbezogen, das innerhalb eines Kalenderjahres entnommen wurde. Die Ergebnisse werden so wiedergegeben, wie sie von den Laboren übermittelt wurden; berücksichtigt wurden ausschließlich stationäre Patienten. Als Screening-Proben gelten Probenahmestellen wie „Anus“, „Stuhl“, „intakte Haut“ oder „Schleimhautabstrich“. Die Ergebnisse können durch die schwankende Anzahl der teilnehmenden Labore beeinflusst werden.
Die Resistenz gegen Cephalosporine der dritten und vierten Generation hat seit 2004 stetig zugenommen.
Escherichia coli gehört sowohl im Krankenhaus- als auch im ambulanten Bereich zu den wichtigsten Krankheitserregern. E. coli besiedelt den Darmtrakt und verursacht häufig Harnwegs- und Nierenbeckeninfektionen und Bakteriämie.
Die Fluorochinolon-Resistenz stieg zwischen 2004 und 2010 deutlich von 10 % auf 19 % an, hat sich seitdem jedoch stabilisiert. Da der Verbrauch von Fluorochinolonen ein wichtiger Auslöser für die Fluorochinolon-Resistenz bei E. coli ist, sollten diese Antibiotika nur in Ausnahmefällen zur Behandlung unkomplizierter Infektionen des unteren Harntrakts eingesetzt werden.
Die Resistenzraten gegenüber Cephalosporinen der 3. und 4. Generation steigen seit 2004 stetig an. Dieser Anstieg wurde sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich beobachtet. E. coli, die gegen Cephalosporine der 3. und 4. Generation resistent sind, wurden in zahlreichen Umgebungen nachgewiesen, unter anderem bei Personen, die von Auslandsreisen zurückkehren, bei Tieren oder in Gewässern.
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95 % KI: 95 %-Konfidenzintervall
Für diese Analyse wurden ausschließlich invasive Isolate (Blut und Liquor) berücksichtigt, die auf das entsprechende Antibiotikum (Kategorie) getestet wurden. Wurden mehrere Antibiotika innerhalb derselben Antibiotikakategorie getestet, wurde das Ergebnis mit der höchsten Resistenz herangezogen. Bei mehreren Isolaten wurde jeweils nur das erste Isolat pro Patient, Mikroorganismus und Kalenderjahr einbezogen. Die Ergebnisse werden so ausgewiesen, wie sie von den Laboren übermittelt wurden. Die Isolate werden über Krankenhauskennungen den Regionen zugeordnet. Da bei der Berechnung des landesweiten Wertes N auch Isolate berücksichtigt werden, die keinem von ANRESIS erfassten Krankenhaus zugeordnet sind („NA“), ist es möglich, dass der landesweite Wert N größer ist als die Summe der einzelnen Regionen. Zur Berechnung der Inzidenzen wurde das folgende Hochrechnungsverfahren verwendet: Jedes Krankenhaus wurde in der ANRESIS-Datenbank für jedes Jahr als erfasst oder nicht erfasst klassifiziert. Anhand dieser Daten wurde für jede Sprachregion (latein- vs. deutschsprachig) und jeden Krankenhaustyp (Universitäts- vs. Nicht-Universitätskrankenhaus) sowie für jedes Jahr eine Erfassungsrate auf Basis der Krankenhauspatienten-Tage berechnet. Diese Erfassungsraten wurden dann auf die von den an ANRESIS teilnehmenden Krankenhäusern erhaltenen Fallzahlen angewendet, um eine nationale Gesamtzahl zu ermitteln. Es ist möglich, dass für die jüngsten Jahre noch keine Bevölkerungsdaten oder Pflegetage vorliegen (siehe Anmerkung zur Grafik). In solchen Fällen werden die Erfassungsquoten des letzten vollständigen Jahres herangezogen. Für die Bevölkerungsdaten wird eine lineare Extrapolation vorgenommen.
Es ist ferner möglich, dass die Resistenzdaten der letzten Jahre noch nicht vollständig an ANRESIS übermittelt wurden. Die im Nenner verwendeten Bevölkerungsdaten stammen vom Bundesamt für Statistik. Die Statistiken können durch die sich ändernde Anzahl der teilnehmenden Labore beeinflusst werden. Die Daten werden zu Überwachungszwecken bereitgestellt und sind nicht dazu bestimmt, ausschließlich für therapeutische Entscheidungen herangezogen zu werden.
Die Resistenzrate gegenüber Cephalosporinen der dritten und vierten Generation ist seit 2004 stetig gestiegen.
Wie E. coli gehört auch Klebsiella pneumoniae zur Familie der Enterobacteriales und kann Harnwegsinfektionen aber auch Lungenentzündungen auslösen, insbesondere im stationären Bereich. Die Resistenzrate von K. pneumoniae gegenüber Cephalosporinen der dritten und vierten Generation stieg von 1 % im Jahr 2004 auf 13 % im Jahr 2025 an, was mit dem bei E. coli beobachteten Anstieg vergleichbar ist.
PatientInnen mit einer K. pneumoniae-Infektion im Krankenhaus werden aufgrund des erhöhten Übertragungsrisikos in der Regel isoliert.
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95 % KI: 95 %-Konfidenzintervall
Für diese Analyse wurden ausschließlich invasive Isolate (Blut und Liquor) berücksichtigt, die auf das entsprechende Antibiotikum (Kategorie) getestet wurden. Wurden mehrere Antibiotika innerhalb derselben Antibiotikakategorie getestet, wurde das Ergebnis mit der höchsten Resistenz herangezogen. Bei mehreren Isolaten wurde jeweils nur das erste Isolat pro Patient, Mikroorganismus und Kalenderjahr einbezogen. Die Ergebnisse werden so ausgewiesen, wie sie von den Laboren übermittelt wurden. Die Isolate werden über Krankenhauskennungen den Regionen zugeordnet. Da bei der Berechnung des landesweiten Wertes N auch Isolate berücksichtigt werden, die keinem von ANRESIS erfassten Krankenhaus zugeordnet sind („NA“), ist es möglich, dass der landesweite Wert N größer ist als die Summe der einzelnen Regionen. Zur Berechnung der Inzidenzen wurde das folgende Hochrechnungsverfahren verwendet: Jedes Krankenhaus wurde in der ANRESIS-Datenbank für jedes Jahr als erfasst oder nicht erfasst klassifiziert. Anhand dieser Daten wurde für jede Sprachregion (latein- vs. deutschsprachig) und jeden Krankenhaustyp (Universitäts- vs. Nicht-Universitätskrankenhaus) sowie für jedes Jahr eine Erfassungsrate auf der Grundlage der Krankenhauspatienten-Tage berechnet. Diese Erfassungsraten wurden dann auf die von den an ANRESIS teilnehmenden Krankenhäusern erhaltenen Fallzahlen angewendet, um eine nationale Gesamtzahl zu ermitteln. Es ist möglich, dass für die jüngsten Jahre noch keine Bevölkerungsdaten oder Pflegetage vorliegen (siehe Anmerkung zur Grafik). In solchen Fällen werden die Erfassungsquoten des letzten vollständigen Jahres herangezogen. Für die Bevölkerungsdaten wird eine lineare Extrapolation vorgenommen.
Es ist ferner möglich, dass die Resistenzdaten der letzten Jahre noch nicht vollständig an ANRESIS übermittelt wurden. Die im Nenner verwendeten Bevölkerungsdaten stammen vom Bundesamt für Statistik. Die Statistiken können durch die sich ändernde Anzahl der teilnehmenden Labore beeinflusst werden. Die Daten werden zu Überwachungszwecken bereitgestellt und sind nicht dazu bestimmt, ausschließlich für therapeutische Entscheidungen herangezogen zu werden.
Neisseria gonorrhoeae hat sich zu einem multiresistenten Mikroorganismus entwickelt.
Die Zahl der Gonokokkeninfektionen nimmt stetig zu. Diese Infektionen treten häufig zusammen mit anderen sexuell übertragbaren Krankheiten wie Chlamydien, HIV, Hepatitis B und Syphilis auf. Die Resistenzraten gegenüber oralen Cephalosporinen, Fluorochinolonen und Azithromycin steigen kontinuierlich an, und Ceftriaxon bleibt die einzige Erstlinientherapie. Dieses sollte in höheren Dosen verabreicht werden, um die Entwicklung neuer Resistenzen zu verhindern (siehe SSI-Leitlinien). Für Überwachungszwecke ist es wichtig, zur Diagnose Kulturverfahren einzusetzen und sich nicht ausschließlich auf Polymerase-Kettenreaktionsverfahren (PCR) zu verlassen. Die Durchführung von Empfindlichkeitstests nur bei Therapieversagen kann zu einer Überschätzung der Resistenzrate führen.
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95 % KI: 95 %-Konfidenzintervall
Für diese Analyse wurden Isolate aus allen Standorten berücksichtigt, die auf das entsprechende Antibiotikum (Kategorie) getestet wurden. Wurden mehrere Antibiotika innerhalb derselben Antibiotikakategorie getestet, wurde das Ergebnis mit der höchsten Resistenz herangezogen. Bei mehreren Isolaten wurde jeweils nur das erste Isolat pro Patient, Mikroorganismus und Kalenderjahr berücksichtigt. Die Ergebnisse werden so wiedergegeben, wie sie von den Laboren übermittelt wurden. Die statistischen Auswertungen können durch die schwankende Anzahl der teilnehmenden Labore beeinflusst werden. Die Daten dienen zu Überwachungszwecken und sind nicht dazu bestimmt, ausschließlich für therapeutische Entscheidungen herangezogen zu werden.
Die Antibiotikaresistenz von P. aeruginosa nimmt langsam zu.
P. aeruginosa ist von Natur aus gegen zahlreiche Antibiotika resistent. Infektionen treten vorwiegen im stationären Bereich auf, betroffen sind vor allem die Lungen, die Harnwege und die Blutbahn. Darüber hinaus können nach Hautverbrennungen schwere Infektionen auftreten. In den letzten Jahren sind sowohl die Inzidenz- als auch die Resistenzraten stetig gestiegen.
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95 % KI: 95 %-Konfidenzintervall
Für diese Analyse wurden ausschließlich invasive Isolate (Blut und Liquor) berücksichtigt, die auf das entsprechende Antibiotikum (Kategorie) getestet wurden. Wurden mehrere Antibiotika innerhalb derselben Antibiotikakategorie getestet, wurde das Ergebnis mit der höchsten Resistenz herangezogen. Bei mehreren Isolaten wurde jeweils nur das erste Isolat pro Patient, Mikroorganismus und Kalenderjahr einbezogen. Die Ergebnisse werden so ausgewiesen, wie sie von den Laboren übermittelt wurden. Die Isolate werden über Krankenhauskennungen den Regionen zugeordnet. Da bei der Berechnung des bundesweiten N auch Isolate berücksichtigt werden, die keinem von ANRESIS erfassten Krankenhaus zugeordnet sind („NA“), ist es möglich, dass das bundesweite N größer ist als die Summe der einzelnen Regionen. Zur Berechnung der Inzidenzen wurde das folgende Hochrechnungsverfahren verwendet: Jedes Krankenhaus wurde in der ANRESIS-Datenbank für jedes Jahr als erfasst oder nicht erfasst klassifiziert. Anhand dieser Daten wurde für jede Sprachregion (latein- vs. deutschsprachig) und jeden Krankenhaustyp (Universitäts- vs. Nicht-Universitätskrankenhaus) sowie für jedes Jahr eine Erfassungsrate auf der Grundlage der Krankenhauspatienten-Tage berechnet. Diese Erfassungsraten wurden dann auf die von den an ANRESIS teilnehmenden Krankenhäusern erhaltenen Fallzahlen angewendet, um eine nationale Gesamtzahl zu ermitteln. Es ist möglich, dass für die jüngsten Jahre noch keine Bevölkerungsdaten oder Pflegetage vorliegen (siehe Anmerkung zur Grafik). In solchen Fällen werden die Erfassungsquoten des letzten vollständigen Jahres herangezogen. Für die Bevölkerungsdaten wird eine lineare Extrapolation vorgenommen. Es ist ferner möglich, dass die Resistenzdaten der letzten Jahre noch nicht vollständig an ANRESIS übermittelt wurden. Die im Nenner verwendeten Bevölkerungsdaten stammen vom Bundesamt für Statistik. Die Statistiken können durch die sich ändernde Anzahl der teilnehmenden Labore beeinflusst werden. Die Daten werden zu Überwachungszwecken bereitgestellt und sind nicht dazu bestimmt, ausschließlich für therapeutische Entscheidungen herangezogen zu werden.
Eine Salmonellose beim Menschen erfordert in der Regel keine Behandlung mit Antibiotika.
Bei einigen PatientInnen kann eine Salmonelleninfektion jedoch zu schweren Erkrankungen und einer Sepsis führen. In den letzten Jahren sind die Resistenzraten gegenüber Aminopenicillinen zurückgegangen, während sie gegenüber Fluorochinolonen zugenommen haben.
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95 % KI: 95 %-Konfidenzintervall
Für diese Analyse wurden Isolate aus allen Standorten berücksichtigt, die auf das entsprechende Antibiotikum (Kategorie) getestet wurden. Wurden mehrere Antibiotika innerhalb derselben Antibiotikakategorie getestet, wurde das Ergebnis mit der höchsten Resistenz herangezogen. Bei mehreren Isolaten wurde jeweils nur das erste Isolat pro Patient, Mikroorganismus und Kalenderjahr einbezogen. Die Ergebnisse werden so wiedergegeben, wie sie von den Laboren übermittelt wurden. Die statistischen Auswertungen können durch die schwankende Anzahl der teilnehmenden Labore beeinflusst werden. Die Daten dienen zu Überwachungszwecken und sind nicht dazu bestimmt, ausschließlich für therapeutische Entscheidungen herangezogen zu werden.
Die Methicillin-Resistenz bei S. aureus (MRSA) nimmt ab.
Staphylokokken sind neben E. coli die häufigste Ursache für Infektionen beim Menschen. Neben Wund- und Weichteilinfektionen können sie auch Sepsis sowie Gelenk-, Knochen- und Herzklappeninfektionen verursachen. In der Schweiz sanken die MRSA-Raten von 13 % im Jahr 2004 auf rund 4–5 % im Jahr 2015 und haben sich seitdem stabilisiert. Gleichzeitig wurde eine Verlagerung von MRSA - Infektionen vom stationären in den ambulanten Bereich beobachtet, und die Gesamtinzidenz von (empfindlichen) S. aureus-Infektionen hat im Laufe der Zeit zugenommen, insbesondere in der Deutschschweiz.
Wählen sie auf der Karte eine Region aus, die sie interessiert, oder wählen sie aus den anderen Auswahlmenüs ein Antibiotikum oder ein Jahr Ihrer Wahl aus. Mit den Kontrollkästchen können sie Zeitreihen und Konfidenzintervalle aktivieren oder deaktivieren. Wenn sie mit der Maus über ein Liniendiagramm fahren, erscheint eine Symbolleiste, über die Sie zoomen oder Daten beim Überfahren mit der Maus anzeigen lassen können.
95 % KI: 95 %-Konfidenzintervall
Für diese Analyse wurden ausschließlich invasive Isolate (Blut und Liquor) berücksichtigt, die auf das entsprechende Antibiotikum (Kategorie) getestet wurden. Wurden mehrere Antibiotika innerhalb derselben Antibiotikakategorie getestet, wurde das Ergebnis mit der höchsten Resistenz herangezogen. Bei mehreren Isolaten wurde jeweils nur das erste Isolat pro Patient, Mikroorganismus und Kalenderjahr einbezogen. Die Ergebnisse werden so wiedergegeben, wie sie von den Laboren übermittelt wurden. Die Isolate werden über Krankenhauskennungen den Regionen zugeordnet. Da bei der Berechnung der bundesweiten Zahl N auch Isolate berücksichtigt werden, die keinem von ANRESIS erfassten Krankenhaus zugeordnet sind („NA“), ist es möglich, dass die bundesweite Zahl N größer ist als die Summe der einzelnen Regionen. Zur Berechnung der Inzidenzen wurde das folgende Hochrechnungsverfahren verwendet: Jedes Krankenhaus wurde in der ANRESIS-Datenbank für jedes Jahr als erfasst oder nicht erfasst klassifiziert. Anhand dieser Daten wurde für jede Sprachregion (latein- bzw. deutschsprachig) und jeden Spitaltyp (Universitäts- bzw. Nicht-Universitätsspital) sowie für jedes Jahr eine Erfassungsrate auf Basis der Spitalpatienten-Tage berechnet. Diese Erfassungsraten wurden dann auf die von den an ANRESIS teilnehmenden Spitälern erhaltenen Fallzahlen angewendet, um eine nationale Gesamtzahl zu ermitteln. Es ist möglich, dass für die jüngsten Jahre noch keine Bevölkerungsdaten oder Pflegetage vorliegen (siehe Anmerkung zur Grafik). In solchen Fällen werden die Erfassungsquoten des letzten vollständigen Jahres herangezogen. Für die Bevölkerungsdaten wird eine lineare Extrapolation vorgenommen.
Es ist ferner möglich, dass die Resistenzdaten der letzten Jahre noch nicht vollständig an ANRESIS übermittelt wurden. Die im Nenner verwendeten Bevölkerungsdaten stammen vom Bundesamt für Statistik. Die Statistiken können durch die sich ändernde Anzahl der teilnehmenden Labore beeinflusst werden. Die Daten werden zu Überwachungszwecken bereitgestellt und sind nicht dazu bestimmt, ausschließlich für therapeutische Entscheidungen herangezogen zu werden.
Dank der Impfung hat sich die Penicillinresistenz bei Pneumokokken auf einem niedrigen Niveau stabilisiert.
Pneumokokken verursachen vor allem Infektionen der Lunge (Pneumonie) und des Blutes (Sepsis). Dier Anteil Penicillin-resistenter Stämme hat sich im Jahr 2021 bei 4 % stabilisiert. Ein Grund für diesen Trend ist wahrscheinlich die Pneumokokken-Impfung. Seit ihrer Einführung sind sowohl die Morbiditäts- als auch die Resistenzraten erheblich zurückgegangen.
Wählen sie auf der Karte eine Region aus, die sie interessiert, oder wählen sie aus den anderen Auswahlmenüs ein Antibiotikum oder ein Jahr Ihrer Wahl aus. Mit den Kontrollkästchen können sie Zeitreihen und Konfidenzintervalle aktivieren oder deaktivieren. Wenn sie mit der Maus über ein Liniendiagramm fahren, erscheint eine Symbolleiste, über die Sie zoomen oder Daten beim Überfahren mit der Maus anzeigen lassen können.
95 % KI: 95 %-Konfidenzintervall
Für diese Analyse wurden ausschließlich invasive Isolate (Blut und Liquor) berücksichtigt, die auf das entsprechende Antibiotikum (Kategorie) getestet wurden. Wurden mehrere Antibiotika innerhalb derselben Antibiotikakategorie getestet, wurde das Ergebnis mit der höchsten Resistenz herangezogen. Bei mehreren Isolaten wurde jeweils nur das erste Isolat pro Patient, Mikroorganismus und Kalenderjahr einbezogen. Die Ergebnisse werden so wiedergegeben, wie sie von den Laboren übermittelt wurden. Die Isolate werden über Krankenhauskennungen den Regionen zugeordnet. Da bei der Berechnung des landesweiten Wertes N auch Isolate berücksichtigt werden, die keinem von ANRESIS erfassten Krankenhaus zugeordnet sind („NA“), ist es möglich, dass der landesweite Wert N größer ist als die Summe der einzelnen Regionen. Zur Berechnung der Inzidenzen wurde das folgende Hochrechnungsverfahren verwendet: Jedes Krankenhaus wurde in der ANRESIS-Datenbank für jedes Jahr als erfasst oder nicht erfasst klassifiziert. Anhand dieser Daten wurde für jede Sprachregion (latein- vs. deutschsprachig) und jeden Krankenhaustyp (Universitäts- vs. Nicht-Universitätskrankenhaus) sowie für jedes Jahr eine Erfassungsrate auf der Grundlage der Krankenhauspatienten-Tage berechnet. Diese Erfassungsraten wurden dann auf die von den an ANRESIS teilnehmenden Krankenhäusern erhaltenen Fallzahlen angewendet, um eine nationale Gesamtzahl zu ermitteln. Es ist möglich, dass für die jüngsten Jahre noch keine Bevölkerungsdaten oder Patiententage vorliegen (siehe Anmerkung zur Grafik). In solchen Fällen werden die Erfassungsquoten des letzten vollständigen Jahres herangezogen. Für die Bevölkerungsdaten wird eine lineare Extrapolation vorgenommen.
Es ist ferner möglich, dass die Resistenzdaten der letzten Jahre noch nicht vollständig an ANRESIS übermittelt wurden. Die im Nenner verwendeten Bevölkerungsdaten stammen vom Bundesamt für Statistik. Die Statistiken können durch die sich ändernde Anzahl der teilnehmenden Labore beeinflusst werden. Die Daten werden zu Überwachungszwecken bereitgestellt und sind nicht dazu bestimmt, ausschließlich für therapeutische Entscheidungen herangezogen zu werden.
Die klinischen Erscheinungsbilder einer Infektion mit Candida-Arten und anderen Hefen reichen von lokalen Schleimhautinfektionen bis hin zur Candidämie mit Dissemination bis zum Multiorganversagen.
Obwohl Candida albicans nach wie vor als Hauptverursacher gilt, ist weltweit ein Trend hin zu Nicht-albicans-Candida-Arten zu beobachten. Die Candidämie gehört zu den häufigeren Ursachen für im Krankenhaus erworbene Blutbahninfektionen und stellt weltweit eine der am häufigsten auftretenden nosokomialen invasiven Pilzinfektionen dar. Darüber hinaus gibt das Auftreten arzneimittelresistenter Candida-Arten Anlass zu großer Sorge.
Wählen sie aus dem Dropdown-Menü eine Art aus, die sie interessiert. Verwenden sie die Kontrollkästchen, um Zeitreihen und Konfidenzintervalle zu aktivieren oder zu deaktivieren. Wenn sie mit der Maus über das Diagramm fahren, erscheint eine Symbolleiste, über die sie zoomen oder Daten beim Überfahren anzeigen lassen können. Die Verbreitungsdaten der Arten können als Prozentsätze oder als absolute Zahlen dargestellt werden (letztere können im Laufe der Zeit zunehmen, da das ANRESIS-Netzwerk wächst).
95 % KI: 95 %-Konfidenzintervall
Für diese Analyse wurden alle Isolate berücksichtigt, die auf das entsprechende Antimykotikum (Kategorie) getestet wurden. Wurden mehrere Antimykotika derselben Kategorie getestet, wurde das Ergebnis mit der höchsten Resistenz herangezogen. Bei mehreren Isolaten wurde jeweils nur das erste Isolat pro Patient, Mikroorganismus und Kalenderjahr einbezogen. Zum gestapelten Balkendiagramm: Bei der Deduplizierung wurde nur die Kombination aus Antimykotikum und Mikroorganismus mit dem höchsten N-Wert berücksichtigt. Die Ergebnisse werden so wiedergegeben, wie sie von den Laboren übermittelt wurden. Die statistischen Auswertungen können durch die schwankende Anzahl der teilnehmenden Labore beeinflusst werden. Die Daten dienen zu Überwachungszwecken und sind nicht dazu bestimmt, ausschließlich für therapeutische Entscheidungen herangezogen zu werden.
Der ANRESIS-Guide ist eine interaktive Webanwendung, die sich insbesondere an medizinisches Fachpersonal richtet. Er bietet einen schnellen und intuitiven Zugriff auf die ANRESIS-Resistenzdaten und verknüpft diese mit den neuesten nationalen Behandlungsleitlinien. Das ANRESIS-Guide-Projekt wurde mit Unterstützung des Bundesamtes für Gesundheit und des Instituts für Infektionskrankheiten Bern entwickelt. Die Informationsblätter zu Mikroorganismen und Antibiotika wurden in Zusammenarbeit mit dem Institut für Infektionskrankheiten und PharmaSuisse erstellt.
Stellen sie die wichtigsten Schweizer Resistenzdaten tabellarisch dar und passen sie die Abfrage ihren Bedürfnissen an.
Die Auswahl der Kombinationen aus Mikroorganismen und Antiinfektiva basiert auf dem ANRESIS-Guide. Bei Kombinationen mit “suspected resistance phenotype”, werden die Ergebnisse mit einem Resistenzanteil von 100 % überschrieben.
Die Daten sollten mit Vorsicht interpretiert und nicht als unkritische Behandlungsempfehlungen herangezogen werden. Die Wahrscheinlichkeit einer Resistenz in einem individuellen Patienten / einer individuellen Patientin hängt von vielen Faktoren ab, die hier nicht berücksichtigt werden können. Behandlungsentscheidungen sollten sich nicht nur auf Resistenzraten stützen, sondern auch Faktoren wie Nebenwirkungen, Toxizität, Verfügbarkeit und Selektionsdruck berücksichtigen. Bei einigen Kombinationen aus Mikroorganismen und Antibiotika können erhöhte Dosierungen oder eine Kombinationstherapie erforderlich sein.
Die Daten dürfen in Präsentationen oder Publikationen verwendet werden, sofern sie korrekt als Daten des «Schweizer Zentrums für Antibiotikaresistenz, anresis.ch, zuletzt abgerufen am [Datum]» zitiert werden.
Methoden: Eine detaillierte Beschreibung finden Sie hier. Resultate von Mikroorganismen des gleichen Patienten und Probeentnahmeortes mit demselben Resistenzprofil innerhalb eines Zeitraums von 365 Tagen werden dedupliziert. Die Ergebnisse werden als interpretierte qualitative Resultate -empfindlich (s), empfindlich hohe Dosierung (i), resistent (r) - angegeben, wie sie auch von den Laboren bereitgestellt werden. Werden für dasselbe Antibiotikum mehrere Ergebnisse gemeldet, wird das Ergebnis mit der höchsten Resistenz berücksichtigt.
Ergebnisse: Anteil (%) der getesteten Isolate, wobei n die Anzahl der getesteten Isolate entspricht.
Auswahlkriterien: Die Daten können nach folgenden Kriterien stratifiziert werden:
Obwohl die Prävalenz nach wie vor relativ gering ist, hat die Zahl der Fälle von Carbapenem-resistenten Enterobacterales in den letzten Jahren stetig zugenommen.
Carbapeneme sind Breitbandantibiotika, welche bei verschiedenen schweren Infektionen mit multiresistenten Mikroorganismen, insbesondere bei solchen mit Extended Spectrum-Beta-Lactamase (ESBL) produzierenden Enterobacterales, eingesetzt werden. Daher ist die Erfassung der Resistenz gegen diese Antibiotikaklasse von entscheidender Bedeutung. ANRESIS analysiert kontinuierlich die Carbapenem-Resistenz bei Enterobacterales und veröffentlicht die Ergebnisse auf dieser Website.
Die Carbapenem-Resistenz kann durch verschiedene Mechanismen vermittelt werden, wie beispielsweise Permeabilitätsdefekte oder Effluxpumpen, oder durch die Produktion von Carbapenemase-Enzymen. Der Resistenzmechanismus lässt sich jedoch nicht allein anhand des Resistenztests vorhersagen; hierfür sind auch genomische Analysen erforderlich. Aufgrund ihrer Mehrfachresistenz und ihrer schnellen Ausbreitung wird im nächsten Abschnitt ein spezieller Fokus auf die Carbapenemase-produzierende Enterobacterales (CPE) gelegt.
Die Zahl der CRE-Isolate stieg im Laufe der Zeit stetig an, auch bei den invasiven Isolaten.
Wählen sie aus den Dropdown-Menüs einen Bereich von Interesse oder einen Mikroorganismus ihrer Wahl aus. Verwenden sie die Kontrollkästchen, um einen Probentyp zu aktivieren oder zu deaktivieren. Wenn sie mit der Maus über das Diagramm fahren, erscheint eine Symbolleiste, über die sie zoomen oder Daten beim Überfahren mit der Maus anzeigen lassen können.
CRE wird als resistent gegen mindestens eines der Antibiotika Imipenem und Meropenem definiert. Bei den Morganellaceae (Morganella spp., Proteus spp. und Providencia spp.) wird nur eine vollständige Resistenz gegen Meropenem berücksichtigt. Bei mehreren Isolaten wurde jeweils nur das erste Isolat pro Patient, Mikroorganismus und Kalenderjahr berücksichtigt. Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der Isolate von der sich ändernden Anzahl der teilnehmenden Labore abhängen kann. Die Ergebnisse werden so ausgewiesen, wie sie von den Laboren übermittelt wurden.
Klebsiella pneumoniae ist die häufigste CRE-Art, gefolgt von Escherichia coli.
Wählen sie aus den Dropdown-Menüs einen Bereich von Interesse oder ein Jahr ihrer Wahl aus. Bewegen sie den Mauszeiger über das Diagramm, um detaillierte Daten anzuzeigen.
CRE wird als resistent gegen mindestens eines der Antibiotika Imipenem und Meropenem definiert. Bei den Morganellaceae (Morganella spp., Proteus spp. und Providencia spp.) wird nur eine vollständige Resistenz gegen Meropenem berücksichtigt. Bei mehreren Isolaten wurde jeweils nur das erste Isolat pro Patient, Mikroorganismus und Kalenderjahr berücksichtigt. Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der Isolate von der sich ändernden Anzahl der teilnehmenden Labore abhängen kann. Die Ergebnisse werden so ausgewiesen, wie sie von den Laboren übermittelt wurden.
Enterobacterales, die Carbapenemase-Enzyme besitzen (= Carbapenemase-produzierende Enterobacterales oder CPE), sind neben Carbapenemen auch gegen viele andere Antibiotikaklassen resistent. Aufgrund dieser Multiresistenz und ihrer raschen Ausbreitung stellen sie eine besondere Bedrohung dar. Die Schweizer Regierung hat daher im Januar 2016 die Meldepflicht für CPE eingeführt, und seit Januar 2019 müssen alle CPE-Isolate an das Nationale Referenzzentrum für neu auftretende Antibiotikaresistenzen (NARA) geschickt werden, um die Resistenzmechanismen detailliert zu analysieren und Ausbrüche frühzeitig zu erkennen. Ein Überblick über CPE wurde 2021 in EUROSURVEILLANCE veröffentlicht.
Die von CPE produzierten Carbapenemasen werden entsprechend ihrer Ähnlichkeiten in der Aminosäuresequenz in molekulare Klassen eingeteilt. ANRESIS veröffentlicht auf dieser Website vierteljährlich die aktuellsten CPE-Daten. Bitte beachten sie, dass diese Daten aufgrund einer Änderung des Meldesystems nicht direkt mit Daten aus der Zeit vor 2019 verglichen werden können. Die Deduplizierung erfolgt auf der Ebene des Jahres, des Patienten, der Bakterienart und des Genotyps.
Wählen Sie aus den Auswahllisten eine Region oder ein Jahr aus, das sie interessiert.
IMP: Imipenemase
KPC: Klebsiella pneumoniae-Carbapenemase
NDM: New-Delhi-Metallo-β-Laktamase
OXA-48: Oxacillinase-48
OXA-andere: Andere Oxacillinase-Varianten
VIM: Verona-Integron-kodierte Metallo-β-Laktamase
Im Jahr 2013 benannte das Schweizer Antibiogramm-Komitee (SAC) der Schweizerischen Gesellschaft für Mikrobiologie neun Schweizer Referenzlabore, die für die molekulare Charakterisierung von CPE akkreditiert und dem Schweizer Zentrum für Antibiotikaresistenz ANRESIS angeschlossen sind. Von 2013 bis 2015 wurden alle in ANRESIS einbezogenen primären Labore aus den acht Regionen der Schweiz aufgefordert, alle verdächtigen CPE-Isolate aus dem Humanbereich, unabhängig von ihrer Herkunft, zur Bestätigung und molekularen Charakterisierung an eines der Referenzlabore zu senden. Bei Verdacht auf CPE stützten sich die Primärlabore auf die Leitlinien und Grenzwerte der jeweiligen Jahre des Europäischen Komitees für Antibiotikaempfindlichkeitstests (EUCAST) oder des Clinical and Laboratory Standards Institute (CLSI). Die Fachlabore lieferten Informationen zum Genotyp auf der Grundlage von PCR oder Sequenzierung. Seit dem 1. Januar 2016 ist die Meldung aller CPE-Isolate an das Bundesamt für Gesundheit (BAG) verpflichtend, und seit Januar 2019 müssen alle CPE-Isolate an das Nationale Referenzzentrum für neu auftretende Antibiotikaresistenzen (NARA) geschickt werden, um eine detaillierte Analyse der Resistenzmechanismen durchzuführen und Ausbrüche frühzeitig zu erkennen. ANRESIS sammelt Daten aus verschiedenen Quellen und verarbeitet diese. Die Deduplizierung erfolgt auf der Ebene des Jahres, des Patienten, der Bakterienart und des Genotyps.