Der Antibiotikaeinsatz in der Schweiz variiert je nach Versorgungssektor erheblich:
Da sich die Art der Patientinnen und Patienten und der Erreger zwischen den Bereichen stark unterscheidet, erfordert ein effektives Antibiotikamanagement gezielte Strategien, die sowohl auf die ambulante als auch auf die stationäre Versorgung zugeschnitten sind.
Die Diagramme zeigen nationale Daten zum Antibiotikaeinsatz, aufgeschlüsselt nach Sprachregionen und AWaRe-Kategorien sowie im Vergleich zu den Werten anderer europäischer Länder. Sie basieren auf IQVIA™-Verkaufsdaten (Sell-In) aus dem Vertrieb der Pharmaindustrie an öffentliche Apotheken, selbstdispensierende Ärztinnen und Ärzte sowie Spitäler.
Der „One Health“-Aktionsplan im Rahmen der Strategie Antibiotikaresistenzen Schweiz (StAR) beschreibt den Schweizer Ansatz zur Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen im Zeitraum 2024 bis 2027 und legt Ziele für den Antibiotikaeinsatz in der Humanmedizin fest. Für 2027 sieht der StAR-Aktionsplan ein Ziel von 10.2 DDD pro 1000 Einwohner pro Tag vor, was einer Reduktion des gesamten Antibiotikaeinsatzes in der Humanmedizin um 4 % gegenüber dem Referenzwert von 2019 entspricht.
Etwa 85 % der Antibiotika werden im ambulanten Bereich verschrieben. In der Schweiz variiert der Antibiotikaverbrauch je nach Sprachregion: Er ist in den französisch- und italienischsprachigen Regionen höher als im deutschsprachigen Raum.
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So lesen Sie das Diagramm
Die Diagramme zeigen den gesamten Antibiotikaverbrauch in der Schweiz, gemessen in DID (definierte Tagesdosen pro 1000 Einwohner pro Tag).
Wirkstoffe und Klassifizierung
In der Humanmedizin wird der Antibiotikaverbrauch anhand jener Substanzen bewertet, die für die Überwachung von Verbrauch und Resistenz relevant sind. Die WHO unterteilt sie in vier anatomisch-therapeutisch-chemische Gruppen (ATC): intestinale Antibiotika (A07AA), Antibiotika zur systemischen Anwendung (J01), antimykobakterielle Mittel (J04A) und Nitroimidazol-Derivate (P01AB).
Berechnung des Antibiotikaverbrauchs
Um Vergleiche über die Zeit und zwischen den Sprachregionen zu ermöglichen, werden die Rohdaten zum Verbrauch (Anzahl Packungen) in standardisierte Kennzahlen umgerechnet, gemäss der ATC-Klassifikation und der Methodik der definierten Tagesdosis (DDD) des WHO-Kooperationszentrums für Methodik der Arzneimittelstatistik.
IQVIA™ – Nationale Absatzdaten
Die nationale Überwachung des Antibiotikaverbrauchs stützt sich auf umfassende Absatzdaten der Pharmaindustrie (Sell-In), die von IQVIA™ aggregiert werden.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ein Klassifizierungssystem für Antibiotika eingeführt, das diese in drei Kategorien unterteilt: „Access“, „Watch“ und „Reserve“ („AWaRe“). Antibiotika der Kategorie „Access“ sollten grundsätzlich bevorzugt werden, da sie wirksam sind und im Vergleich zu anderen Antibiotika nur mässig zur Resistenzentwicklung beitragen. Die Kategorie „Watch” umfasst Antibiotika, die für eine begrenzte Anzahl von Indikationen vorgesehen sind und mit einer höheren Wahrscheinlichkeit der Resistenzbildung verbunden sind; sie stehen daher im Mittelpunkt von Programmen zum angemessenen Antibiotikaeinsatz und zur Überwachung. Antibiotika der Kategorie „Reserve“ sollten ausschliesslich als letzte Behandlungsoption eingesetzt werden.
Der Schweizer „One Health“-Aktionsplan im Rahmen der Strategie Antibiotikaresistenzen Schweiz (StAR) legt ein Ziel von 69 % „Access“-Antibiotika bis 2027 fest.
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So lesen Sie das Diagramm
Die Diagramme zeigen die Verteilung des Antibiotikaverbrauchs in der Schweiz auf die AWaRe-Kategorien, als Anteil am Gesamtverbrauch in Prozent. Grundlage der Berechnung sind die definierten Tagesdosen (DDD).
Wirkstoffe und Klassifizierung
In der Humanmedizin wird der Antibiotikaverbrauch anhand jener Substanzen bewertet, die für die Überwachung von Verbrauch und Resistenz relevant sind. Die WHO unterteilt sie in vier anatomisch-therapeutisch-chemische Gruppen (ATC): intestinale Antibiotika (A07AA), Antibiotika zur systemischen Anwendung (J01), antimykobakterielle Mittel (J04A) und Nitroimidazol-Derivate (P01AB). Antibiotika werden anschliessend nach zwei sich ergänzenden Klassifizierungen gruppiert, die beide auf den ATC-Codes beruhen.
Berechnung des Antibiotikaverbrauchs
Um Vergleiche über die Zeit und zwischen den Sprachregionen zu ermöglichen, werden die Rohdaten zum Verbrauch (Anzahl Packungen) in standardisierte Kennzahlen umgerechnet, gemäss der ATC-Klassifikation und der Methodik der definierten Tagesdosis (DDD) des WHO-Kooperationszentrums für Methodik der Arzneimittelstatistik.
IQVIA™ – Nationale Absatzdaten
Die nationale Überwachung des Antibiotikaverbrauchs stützt sich auf umfassende Absatzdaten der Pharmaindustrie (Sell-In), die von IQVIA™ aggregiert werden.
Das ESAC-Net (European Surveillance of Antimicrobial Consumption Network), koordiniert vom Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC), erhebt und analysiert Daten zum Antibiotikaverbrauch in den EU- und EWR-Ländern. Im europäischen Vergleich gehört der ambulante Antibiotikaverbrauch der Schweiz zu den tiefsten, der stationäre Verbrauch liegt im Mittelfeld.
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So lesen Sie das Diagramm
Die Diagramme zeigen den Antibiotikaverbrauch in der Schweiz und in anderen Ländern, gemessen in DID (definierte Tagesdosen pro 1000 Einwohner pro Tag).
FSO: Bundesamt für Statistik
Wirkstoffe und Klassifizierung
In der Humanmedizin wird der Antibiotikaverbrauch anhand jener Substanzen bewertet, die für die Überwachung von Verbrauch und Resistenz relevant sind. Die WHO unterteilt sie in vier anatomisch-therapeutisch-chemische Gruppen (ATC): intestinale Antibiotika (A07AA), Antibiotika zur systemischen Anwendung (J01), antimykobakterielle Mittel (J04A) und Nitroimidazol-Derivate (P01AB).
Berechnung des Antibiotikaverbrauchs
Um Vergleiche über die Zeit und zwischen den Sprachregionen zu ermöglichen, werden die Rohdaten zum Verbrauch (Anzahl Packungen) in standardisierte Kennzahlen umgerechnet, gemäss der ATC-Klassifikation und der Methodik der definierten Tagesdosis (DDD) des WHO-Kooperationszentrums für Methodik der Arzneimittelstatistik.
IQVIA™ – Nationale Absatzdaten
Die nationale Überwachung des Antibiotikaverbrauchs stützt sich auf umfassende Absatzdaten der Pharmaindustrie (Sell-In), die von IQVIA™ aggregiert werden.
Für den europäischen Vergleich stammen die Daten aus dem ESAC-Net und werden nicht von uns erhoben, sondern aus bestehenden Überwachungsquellen entnommen. Die Zahlen werden vom ECDC berechnet, wobei die DID-Werte direkt aus dem offiziellen European Antimicrobial Consumption Dashboard extrahiert werden (Datenextraktion am 10. Juli 2025). ESAC-Net ist ein europaweites Netzwerk nationaler Überwachungssysteme, das den Antibiotikaverbrauch in den EU- und EWR-Ländern sowohl in der Allgemeinbevölkerung als auch im Krankenhaussektor erfasst und analysiert.
Die Grafiken zeigen die Antibiotika, die an Patientinnen und Patienten im ambulanten Sektor abgegeben werden, sei es in einer Apotheke oder direkt durch selbstdispensierende Ärztinnen und Ärzte. In der Schweiz stammen die Verschreibungsdaten hauptsächlich aus Abrechnungsunterlagen, die bei den Krankenkassen eingereicht und von santéservices ag zusammengestellt und zentralisiert werden. Ergänzt werden diese Daten durch Angaben aus dem Sentinella-Netzwerk, einer Gruppe von Grundversorgenden (Allgemeine Innere Medizin) und Kinderärztinnen und Kinderärzten, die ihre Verschreibungen freiwillig melden. Diese zweite Quelle liefert nicht nur Informationen über die Menge der eingesetzten Antibiotika, sondern auch über die Infektionsarten, für die sie verschrieben werden.
Die Daten zum Antibiotikaverbrauch werden nach Kanton, Fachgebiet, Indikation, AWaRe-Kategorie und Antibiotikaklasse aufgeschlüsselt.
Diese Grafik veranschaulicht die Unterschiede im Antibiotikaverbrauch zwischen den Schweizer Kantonen. Über alle Jahre hinweg weisen die französischsprachigen Regionen und das Tessin einen höheren Verbrauch auf als die Deutschschweiz. Diese Unterschiede spiegeln nicht unbedingt einen unterschiedlichen medizinischen Bedarf wider, sondern vielmehr verschiedene Verschreibungsgewohnheiten und kulturelle Einstellungen im Umgang mit häufigen Infektionen.
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So lesen Sie das Diagramm
Die Diagramme zeigen den ambulanten Antibiotikaverbrauch in den Schweizer Kantonen, gemessen in alters- und geschlechtsstandardisierten DID (definierte Tagesdosen pro 1000 Einwohner pro Tag), zugeordnet nach dem Wohnkanton der Patientinnen und Patienten.
Wirkstoffe und Klassifizierung
In der Humanmedizin wird der Antibiotikaverbrauch anhand jener Substanzen bewertet, die für die Überwachung von Verbrauch und Resistenz relevant sind. Die WHO unterteilt sie in vier anatomisch-therapeutisch-chemische Gruppen (ATC): intestinale Antibiotika (A07AA), Antibiotika zur systemischen Anwendung (J01), antimykobakterielle Mittel (J04A) und Nitroimidazol-Derivate (P01AB).
Berechnung des Antibiotikaverbrauchs
Um Vergleiche über die Zeit und zwischen den Regionen zu ermöglichen, werden die Rohdaten zum Verbrauch (Anzahl Packungen) in standardisierte Kennzahlen umgerechnet, gemäss der ATC-Klassifikation und der Methodik der definierten Tagesdosis (DDD) des WHO-Kooperationszentrums für Methodik der Arzneimittelstatistik.
santéservices ag – Daten zu Krankenversicherungsabrechnungen
Die Erfassung der ambulanten Verschreibungen stützt sich auf die Abrechnungsdaten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung aus der Datenbank „Tarifpool" der santéservices ag. Erfasst sind jene Leistungen, für die eine Rechnung bei den Krankenversicherern eingereicht oder von den Leistungserbringern direkt an sie fakturiert wurde.
Die Weltgesundheitsorganisation unterteilt Antibiotika in drei Kategorien (AWaRe). „Access"-Antibiotika sind wirksame Erstlinienbehandlungen mit geringem Resistenzrisiko und sollten bevorzugt eingesetzt werden. „Watch"-Antibiotika weisen ein breiteres Wirkungsspektrum und ein höheres Resistenzpotenzial auf; sie sollten spezifischeren Indikationen vorbehalten bleiben. „Reserve"-Antibiotika sind Mittel der letzten Wahl, die nur bei schweren Infektionen mit resistenten Erregern eingesetzt werden dürfen.
Diese Grafik zeigt für jeden Kanton den Verbrauch der einzelnen AWaRe-Kategorien bzw. Antibiotikaklassen, ausgedrückt in alters- und geschlechtsstandardisierten DDD pro 1000 Einwohner pro Tag oder als Anteil am Gesamtverbrauch.
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So lesen Sie das Diagramm
Die Diagramme zeigen den ambulanten Antibiotikaverbrauch in den Schweizer Kantonen, aufgeschlüsselt nach AWaRe- oder Antibiotikakategorien, gemessen in alters- und geschlechtsstandardisierten DID (definierte Tagesdosen pro 1000 Einwohner pro Tag), zugeordnet nach dem Wohnkanton der Patientinnen und Patienten.
Wirkstoffe und Klassifizierung
In der Humanmedizin wird der Antibiotikaverbrauch anhand jener Substanzen bewertet, die für die Überwachung von Verbrauch und Resistenz relevant sind. Die WHO unterteilt sie in vier anatomisch-therapeutisch-chemische Gruppen (ATC): intestinale Antibiotika (A07AA), Antibiotika zur systemischen Anwendung (J01), antimykobakterielle Mittel (J04A) und Nitroimidazol-Derivate (P01AB). Antibiotika werden anschliessend nach zwei sich ergänzenden Klassifizierungen gruppiert, die beide auf den ATC-Codes beruhen.
Berechnung des Antibiotikaverbrauchs
Um Vergleiche über die Zeit, zwischen den Regionen und zwischen Gesundheitseinrichtungen zu ermöglichen, werden die Rohdaten zum Verbrauch (Anzahl Packungen) in standardisierte Kennzahlen umgerechnet, gemäss der ATC-Klassifikation und der Methodik der definierten Tagesdosis (DDD) des WHO-Kooperationszentrums für Methodik der Arzneimittelstatistik.
santéservices ag – Daten zu Krankenversicherungsabrechnungen
Die Erfassung der ambulanten Verschreibungen stützt sich auf die Abrechnungsdaten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung aus der Datenbank „Tarifpool" der santéservices ag. Erfasst sind jene Leistungen, für die eine Rechnung bei den Krankenversicherern eingereicht oder von den Leistungserbringern direkt an sie fakturiert wurde.
In der Schweiz verschreiben, wie in den meisten Ländern, Grundversorgende den Grossteil der Antibiotika, die ausserhalb von Spitälern verabreicht werden, und sind damit die erste Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten mit häufigen Infektionen. Auch andere medizinische Fachgebiete tragen wesentlich zum Antibiotikaverbrauch bei, insbesondere die Pädiatrie bei Infektionen im Kindesalter, die Dermatologie bei Hautinfektionen und die Gynäkologie bei Harnwegs- und Genitalinfektionen. Gemeinschaftspraxen können mehreren Fachgebieten zugeordnet sein, da die dort tätigen Ärztinnen und Ärzte in einem oder mehreren Fachgebieten ausgebildet sind.
Diese Grafik zeigt für die Schweiz und nach Kanton, welcher Anteil des Antibiotikaverbrauchs auf die einzelnen medizinischen Fachgebiete entfällt.
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Die Diagramme zeigen den ambulanten Antibiotikaverbrauch in den Schweizer Kantonen, aufgeschlüsselt nach medizinischen Fachgebieten, gemessen in alters- und geschlechtsstandardisierten DID (definierte Tagesdosen pro 1000 Einwohner pro Tag), zugeordnet nach dem Wohnkanton der Patientinnen und Patienten.
Wirkstoffe und Klassifizierung
In der Humanmedizin wird der Antibiotikaverbrauch anhand jener Substanzen bewertet, die für die Überwachung von Verbrauch und Resistenz relevant sind. Die WHO unterteilt sie in vier anatomisch-therapeutisch-chemische Gruppen (ATC): intestinale Antibiotika (A07AA), Antibiotika zur systemischen Anwendung (J01), antimykobakterielle Mittel (J04A) und Nitroimidazol-Derivate (P01AB). Antibiotika werden anschliessend nach zwei sich ergänzenden Klassifizierungen gruppiert, die beide auf den ATC-Codes beruhen.
Berechnung des Antibiotikaverbrauchs
Um Vergleiche über die Zeit und zwischen den Regionen zu ermöglichen, werden die Rohdaten zum Verbrauch (Anzahl Packungen) in standardisierte Kennzahlen umgerechnet, gemäss der ATC-Klassifikation und der Methodik der definierten Tagesdosis (DDD) des WHO-Kooperationszentrums für Methodik der Arzneimittelstatistik.
santéservices ag – Daten zu Krankenversicherungsabrechnungen
Die Erfassung der ambulanten Verschreibungen stützt sich auf die Abrechnungsdaten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung aus der Datenbank „Tarifpool" der santéservices ag. Erfasst sind jene Leistungen, für die eine Rechnung bei den Krankenversicherern eingereicht oder von den Leistungserbringern direkt an sie fakturiert wurde.
Der Antibiotikaeinsatz variiert je nach Alter und Geschlecht. Er ist im Allgemeinen bei Kleinkindern höher, was auf die Häufigkeit von Atemwegs- sowie Hals-, Nasen- und Ohreninfektionen in diesem Alter zurückzuführen ist. Ebenfalls erhöht ist er bei älteren Menschen, die anfälliger für Harnwegs- und Atemwegsinfektionen sind. Bei Erwachsenen ist der Antibiotikaeinsatz bei Frauen höher. Dies gilt auch nach Ausschluss der typischerweise bei Harnwegsinfektionen verschriebenen Antibiotika, was darauf hindeutet, dass der Unterschied nicht ausschliesslich auf diese Infektionen zurückzuführen ist, sondern möglicherweise auch auf allgemeinere Unterschiede in der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen und im Konsultationsverhalten zwischen Männern und Frauen.
Diese Grafik veranschaulicht diese Muster für die Schweiz und nach Kanton.
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So lesen Sie das Diagramm
Die Diagramme zeigen den ambulanten Antibiotikaverbrauch in den Schweizer Kantonen, aufgeschlüsselt nach Altersgruppe und Geschlecht, gemessen in DID (definierte Tagesdosen pro 1000 Einwohner pro Tag), zugeordnet nach dem Wohnkanton der Patientinnen und Patienten.
Wirkstoffe und Klassifizierung
In der Humanmedizin wird der Antibiotikaverbrauch anhand jener Substanzen bewertet, die für die Überwachung von Verbrauch und Resistenz relevant sind. Die WHO unterteilt sie in vier anatomisch-therapeutisch-chemische Gruppen (ATC): intestinale Antibiotika (A07AA), Antibiotika zur systemischen Anwendung (J01), antimykobakterielle Mittel (J04A) und Nitroimidazol-Derivate (P01AB).
Berechnung des Antibiotikaverbrauchs
Um Vergleiche über die Zeit und zwischen den Regionen zu ermöglichen, werden die Rohdaten zum Verbrauch (Anzahl Packungen) in standardisierte Kennzahlen umgerechnet, gemäss der ATC-Klassifikation und der Methodik der definierten Tagesdosis (DDD) des WHO-Kooperationszentrums für Methodik der Arzneimittelstatistik.
santéservices ag – Daten zu Krankenversicherungsabrechnungen
Die Erfassung der ambulanten Verschreibungen stützt sich auf die Abrechnungsdaten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung aus der Datenbank „Tarifpool" der santéservices ag. Erfasst sind jene Leistungen, für die eine Rechnung bei den Krankenversicherern eingereicht oder von den Leistungserbringern direkt an sie fakturiert wurde.
Die Wahl der Antibiotikaklasse hängt von der Art der Infektion ab. Kinderärztinnen und Kinderärzte verschreiben bei Kindern Penicilline wie Amoxicillin bei Infektionen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich und der Atemwege, während Dermatologinnen und Dermatologen bei Hautinfektionen eher Tetracycline einsetzen.
Diese Tabelle veranschaulicht, welche Antibiotikaklassen je nach Fachgebiet und Altersgruppe der Patientinnen und Patienten bevorzugt werden.
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So lesen Sie das Diagramm
Die Diagramme zeigen den ambulanten Antibiotikaverbrauch in den Schweizer Kantonen, aufgeschlüsselt nach medizinischen Fachgebieten, gemessen in geschlechtsstandardisierten DID (definierte Tagesdosen pro 1000 Einwohner pro Tag), zugeordnet nach dem Wohnkanton der Patientinnen und Patienten.
FSO: Bundesamt für Statistik
Wirkstoffe und Klassifizierung
In der Humanmedizin wird der Antibiotikaverbrauch anhand jener Substanzen bewertet, die für die Überwachung von Verbrauch und Resistenz relevant sind. Die WHO unterteilt sie in vier anatomisch-therapeutisch-chemische Gruppen (ATC): intestinale Antibiotika (A07AA), Antibiotika zur systemischen Anwendung (J01), antimykobakterielle Mittel (J04A) und Nitroimidazol-Derivate (P01AB). Antibiotika werden anschliessend nach zwei sich ergänzenden Klassifizierungen gruppiert, die beide auf den ATC-Codes beruhen.
Berechnung des Antibiotikaverbrauchs
Um Vergleiche über die Zeit und zwischen den Regionen zu ermöglichen, werden die Rohdaten zum Verbrauch (Anzahl Packungen) in standardisierte Kennzahlen umgerechnet, gemäss der ATC-Klassifikation und der Methodik der definierten Tagesdosis (DDD) des WHO-Kooperationszentrums für Methodik der Arzneimittelstatistik.
santéservices ag – Daten zu Krankenversicherungsabrechnungen
Die Erfassung der ambulanten Verschreibungen stützt sich auf die Abrechnungsdaten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung aus der Datenbank „Tarifpool" der santéservices ag. Erfasst sind jene Leistungen, für die eine Rechnung bei den Krankenversicherern eingereicht oder von den Leistungserbringern direkt an sie fakturiert wurde.
Antibiotika werden zur Behandlung einer Vielzahl von Infektionen eingesetzt. Am häufigsten kommen sie bei Infektionen der Atemwege, der Harnwege sowie der Haut und Weichteile zum Einsatz.
Diese Grafik zeigt, wie häufig Antibiotika für die einzelnen Indikationen verschrieben wurden, ausgedrückt als Anzahl der Verschreibungen (pro Konsultation oder pro Bevölkerung) oder als Prozentsatz der Gesamtzahl.
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Die Diagramme zeigen die Verschreibungshäufigkeit von Antibiotika im ambulanten Bereich der Schweiz, aufgeschlüsselt nach klinischen Indikationen.
Berechnung des Antibiotikaverbrauchs
Im ambulanten Bereich werden die Verschreibungen aus dem Sentinella-Netzwerk als Kennzahlen ausgedrückt, um Vergleiche über die Zeit zu ermöglichen.
Sentinella – Daten zur Überwachung ambulanter Verschreibungen
Die Verschreibungsindikationen stammen aus dem Schweizer Überwachungsnetzwerk „Sentinella", einem Kooperationsprojekt zwischen Grundversorgerinnen und Grundversorgern, dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und den universitären Instituten für Hausarztmedizin.
Antibiotika werden zur Behandlung einer Vielzahl von Infektionen verschrieben. Am häufigsten werden sie bei Infektionen der Atemwege, der Harnwege sowie der Haut und der Weichteile verschrieben.
Diese Grafik zeigt die Häufigkeit der einzelnen Indikationen, für die Antibiotika verschrieben wurden, ausgedrückt als Anzahl der Verschreibungen (pro Konsultation oder pro Bevölkerung) oder als Prozentsatz der Gesamtzahl.
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Die Diagramme zeigen die Verschreibungshäufigkeit von Antibiotika im ambulanten Bereich der Schweiz, aufgeschlüsselt nach klinischen Indikationen.
Ermittlung des Antibiotikaverbrauchs
Im ambulanten Bereich werden die Verschreibungen aus dem Sentinella-Netzwerk als standardisierte Kennzahlen ausgedrückt, um einen Vergleich über einen längeren Zeitraum zu ermöglichen.
Sentinella – Daten zur Überwachung ambulanter Verschreibungen
Die Indikationen für die Verschreibung stammen aus dem Schweizer Sentinel-Überwachungsnetzwerk („Sentinella“), einem Kooperationsprojekt zwischen Allgemeinmedizinern, dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und universitären Instituten für Familienmedizin.
Auf Grundlage der Antibiotikaverschreibungen im Sentinella-Netzwerk entspricht jede fünfte Verschreibung nicht den nationalen Guidelines, insbesondere bei Sinusitis und Pharyngitis. Obwohl 2019 neue nationale Guidelines veröffentlicht wurden, haben sie nur zu begrenzten Fortschritten geführt.
Diese Grafik zeigt den Anteil der empfohlenen bzw. nicht empfohlenen Antibiotikaverschreibungen nach klinischer Indikation seit der Einführung der nationalen Guidelines, ausgedrückt als Prozentsatz der Gesamtzahl.
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So lesen Sie das Diagramm
Die Diagramme zeigen die Verschreibungshäufigkeit von Antibiotika bei einer Auswahl von Ärztinnen und Ärzten, aufgeschlüsselt nach klinischen Indikationen.
Berechnung des Antibiotikaverbrauchs
Im ambulanten Bereich werden die Verschreibungen aus dem Sentinella-Netzwerk als Kennzahlen ausgedrückt, um Vergleiche über die Zeit zu ermöglichen.
Sentinella – Daten zur Überwachung ambulanter Verschreibungen
Die Verschreibungsindikationen stammen aus dem Schweizer Überwachungsnetzwerk „Sentinella", einem Kooperationsprojekt zwischen Grundversorgerinnen und Grundversorgern, dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und den universitären Instituten für Hausarztmedizin.
Die Grafiken zeigen die im Spital eingesetzten Antibiotika, sei es für das gesamte Spital oder für die Intensivstation (IPS). Bezogen auf die Anzahl der Pflegetage ist der Antibiotikaeinsatz auf den Intensivstationen am höchsten. Patientinnen und Patienten, die sich oft in einem kritischen Zustand befinden, erhalten aufgrund lebensbedrohlicher Erkrankungen häufig eine empirische Breitbandtherapie. Zudem weisen diese Patientinnen und Patienten zahlreiche Risikofaktoren für Infektionen auf: invasive Zugänge und Verfahren (mechanische Beatmung, zentralvenöse Katheter), Immunsuppression und multiple Komorbiditäten. Diese Kombination begünstigt sowohl die Entstehung von nosokomialen Infektionen als auch die Selektion resistenter Stämme unter dem Selektionsdruck von Antibiotika.
Die Daten zum Antibiotikaeinsatz sind nach Sprachregion, AWaRe-Kategorie oder Antibiotikaklasse sowie nach Spitalgrösse aufgeschlüsselt, sowohl für das gesamte Spital als auch für die Intensivstationen. Sie basieren auf Daten, die aus einem Netzwerk von Spitälern erhoben wurden, und werden in definierten Tagesdosen (DDD) pro 100 Pflegetage angegeben.
Die Grafiken zeigen den Antibiotikaverbrauch, aufgeschlüsselt nach Sprachregion. Anders als im ambulanten Bereich bestehen im stationären Bereich keine wesentlichen Unterschiede zwischen der Westschweiz und der Deutschschweiz. Der Verbrauch in der italienischsprachigen Schweiz ist etwas tiefer, was vermutlich am fehlenden Universitätsspital liegt.
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So lesen Sie das Diagramm
Die Diagramme zeigen den Antibiotikaverbrauch bei stationären Patientinnen und Patienten in der Schweiz und ihren drei Sprachregionen, gemessen in DDD pro 100 Bettentage.
Wirkstoffe und Klassifizierung
In der Humanmedizin wird der Antibiotikaverbrauch anhand jener Substanzen bewertet, die für die Überwachung von Verbrauch und Resistenz relevant sind. Die WHO unterteilt sie in vier anatomisch-therapeutisch-chemische Gruppen (ATC): intestinale Antibiotika (A07AA), Antibiotika zur systemischen Anwendung (J01), antimykobakterielle Mittel (J04A) und Nitroimidazol-Derivate (P01AB).
Berechnung des Antibiotikaverbrauchs
Um Vergleiche über die Zeit, zwischen den Regionen und zwischen Spitälern unterschiedlicher Grösse zu ermöglichen, werden die Rohdaten zum Verbrauch (Anzahl Packungen) in standardisierte Kennzahlen umgerechnet, gemäss der ATC-Klassifikation und der Methodik der definierten Tagesdosis (DDD) des WHO-Kooperationszentrums für Methodik der Arzneimittelstatistik.
Datenquelle
Der Antibiotikaverbrauch bei stationären Patientinnen und Patienten wird anhand von Daten aus einem Netzwerk öffentlicher Spitäler und privater Akutkliniken überwacht, die freiwillig am Überwachungssystem ANRESIS teilnehmen.
Das AWaRe-System der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterteilt Antibiotika in drei Kategorien: „Access“, „Watch“ und „Reserve“. „Access“-Antibiotika werden aufgrund ihrer Wirksamkeit und des geringeren Risikos, Resistenzen zu begünstigen, im Allgemeinen bevorzugt. „Watch“-Antibiotika sind für bestimmte Infektionen indiziert und bergen ein höheres Risiko der Resistenzentwicklung, während „Reserve“-Antibiotika ausschliesslich als letztes Mittel eingesetzt werden sollten.
In Schweizer Spitälern ist der Verbrauch von „Access“- und „Watch“-Antibiotika in den letzten Jahren stabil geblieben. In der gesamten Schweiz liegt der Gesamtverbrauch der „Access“-Antibiotika leicht über dem der „Watch“-Antibiotika, während der Einsatz von „Reserve“-Antibiotika mit etwa 1 % weiterhin ausserordentlich gering ist. Bemerkenswert sind dabei regionale Unterschiede. Während die italienischsprachige Region einen geringeren Gesamtverbrauch an Antibiotika aufweist, wahrscheinlich aufgrund des Fehlens von Universitätsspitälern, wird dort ein höherer Anteil an „Watch“- und „Reserve“-Antibiotika eingesetzt als in den französisch- und deutschsprachigen Regionen.
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So lesen Sie das Diagramm
Die Diagramme zeigen den Antibiotikaverbrauch bei stationären Patientinnen und Patienten in der Schweiz und ihren drei Sprachregionen, gemessen in DDD pro 100 Bettentage.
Wirkstoffe und Klassifizierung
In der Humanmedizin wird der Antibiotikaeinsatz anhand der für die Überwachung des Antibiotikaeinsatzes und der Antibiotikaresistenz relevanten Wirkstoffe bewertet, die gemäß der WHO in vier anatomisch-therapeutisch-chemische (ATC) Gruppen unterteilt sind: Antiinfektiva für den Darm (A07AA), Antibiotika zur systemischen Anwendung (J01), Antimykobakterielle Mittel (J04A) und Nitroimidazol-Derivate (P01AB). Antibiotika werden anschließend auf zwei sich ergänzende Arten gruppiert, die beide auf ihren ATC-Codes basieren.
Berechnung des Antibiotikaverbrauchs
Um Vergleiche über einen längeren Zeitraum, zwischen Regionen und zwischen verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitswesens zu ermöglichen, werden die Rohdaten zum Verbrauch (Anzahl der Packungen) gemäß der ATC-Klassifikation und der Methodik der definierten Tagesdosis (DDD) des WHO-Kooperationszentrums für Arzneimittelstatistik in standardisierte Kennzahlen umgerechnet.
Datenquelle und Umfang
Der Antibiotikaverbrauch bei stationären Patienten wird anhand von Daten aus dem Netzwerk von Akutkrankenhäusern und Privatkliniken überwacht, die freiwillig am ANRESIS-Überwachungssystem teilnehmen.
Akutspitäler werden in fünf Kategorien eingeteilt: <100 Betten, 100–199 Betten, 200–299 Betten, 300–599 Betten und ≥ 600 Betten. Zwar setzen grössere Spitäler (einschliesslich Universitätsspitäler) aufgrund komplexerer Fälle im Allgemeinen mehr Antibiotika ein, doch gibt es innerhalb jeder Gruppe erhebliche Unterschiede.
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Wählen Sie über die Schaltflächen in der Symbolleiste oben links den gewünschten Diagrammtyp aus: nach Kategorie (vertikal), nach Kategorie (horizontal), gestapelte Balken oder nach Spitalgrösse.
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So lesen Sie das Diagramm
Die Diagramme zeigen den Antibiotikaverbrauch bei stationären Patientinnen und Patienten, gruppiert nach Spitalgrösse, gemessen als mittlere DDD pro 100 Bettentage auf Spitalebene.
Wirkstoffe und Klassifizierung
In der Humanmedizin wird der Antibiotikaverbrauch anhand jener Substanzen bewertet, die für die Überwachung von Verbrauch und Resistenz relevant sind. Die WHO unterteilt sie in vier anatomisch-therapeutisch-chemische Gruppen (ATC): intestinale Antibiotika (A07AA), Antibiotika zur systemischen Anwendung (J01), antimykobakterielle Mittel (J04A) und Nitroimidazol-Derivate (P01AB). Antibiotika werden anschliessend nach zwei sich ergänzenden Klassifizierungen gruppiert, die beide auf den ATC-Codes beruhen.
Berechnung des Antibiotikaverbrauchs
Um Vergleiche über die Zeit, zwischen den Regionen und zwischen Spitälern unterschiedlicher Grösse zu ermöglichen, werden die Rohdaten zum Verbrauch (Anzahl Packungen) in standardisierte Kennzahlen umgerechnet, gemäss der ATC-Klassifikation und der Methodik der definierten Tagesdosis (DDD) des WHO-Kooperationszentrums für Methodik der Arzneimittelstatistik.
ANRESIS – Datenquelle und Umfang
Der Antibiotikaverbrauch bei stationären Patientinnen und Patienten wird anhand von Daten aus einem Netzwerk öffentlicher Spitäler und privater Akutkliniken überwacht, die freiwillig am Überwachungssystem ANRESIS teilnehmen.